Mittwoch, 12. Januar 2011

Down to where all forevers flow

Ein paar Zitate, die mich beeindrucken, geprägt haben, gefreut oder beeindruckt haben, angetrieben, Kraft geschenkt, heruntergezogen, nachdenklich gemacht haben:


"And on the day you fall - whose name would you call?"
- Devendra Banhart


"What seems lost is free from the force that slowly destroys us and kills all matter off..."
"All of us kids, we like to climb, to fall... once within, there's nothing better at all - than nowhere."
"Give me your hand... and we'll never die."
- John Frusciante


"Hinter der Zivilisation her ist die Erde voll von Schlackenbergen und Abfallhaufen, die nützlichen Erfindungen haben nicht nur hübsche Weltaustellungen und elegante Automobilsalons zur Folge, sondern es folgen ihnen auch Heere von Bergwerkarbeitern mit blassen Gesichtern und elenden Löhnen ... und daß die Menschheit Dampfmaschinen und Turbinen hat, dafür zahlt sie mit unendlichen Zerstörungen im Bild der Erde und im Bilde des Menschen ... während dagegen dafür, daß der Mensch die Violine erfunden, und dafür, daß jemand die Arien im Figaro geschrieben hat, keinerlei Preis bezahlt werden muß. Mozart und Mörike haben der Welt nicht viel gekostet, sie waren wohlfeil wie der Sonnenschein, jeder Angestellte in einem technischen Büro kommt teurer. "
- Hermann Hesse


"Ein Leben ohne Musik ist möglich, aber sinnlos." sagte so oder so ähnlich Loriot, und Nietzsche meinte dazu:
"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum."

Ein großartiges Nietzsche-Gedicht:


"Denken Sie an den betrübenden Kontrast zwischen der strahlenden Intelligenz eines gesunden Kindes und der Denkschwäche des durchschnittlichen Erwachsenen. Wäre es so ganz unmöglich, dass gerade die religiöse Erziehung ein großes Teil Schuld an dieser relativen Verkümmerung trägt?"  
"Die Erkenntnis von der Fortdauer dieser Hilflosigkeit durchs ganze Leben hat das Festhalten an der Existenz eines - aber nun mächtigeren Vaters - verursacht. Durch das gütige Walten der göttlichen Vorsehung wird die Angst vor den Gefahren des Lebens beschwichtigt, die Einsetzung einer sittlichen Weltordnung versichert die Erfüllung der Gerechtigkeitsforderung, die innerhalb der menschlichen Kultur so oft unerfüllt geblieben ist, die Verlängerung der irdischen Existenz durch ein zukünftiges Leben stelt den örtlichen und zeitlichen Rahmen bei, in dem sich diese Wunscherfüllungen vollziehen sollen." 
- Sigmund Freud 

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