Montag, 28. Februar 2011

... wissender als Worte

Seine Hände

Hände - die zum Menschen machen
Ihn für die unwissend' Welt.
Mir jedoch sind sie Erwachen
Aus düst'rem Traum. Und durch sie fällt

Der Gram, die Wut von meinem Herzen.
Die Pein, die Angst von meiner Haut.
Was schattenreich sonst Narben schwärzen
Haben sie neu von Licht gebaut.

Bestimmt und stark mögen sie greifen,
In aller Zartheit dirigier'n:
In ihnen nur kann Wärme reifen
Wenn sie die meinen zärtlich führ'n.

Und es ist durch ihr Liebkosen
Daß ich, wenn ich außer mir
Durch seiner Wort' und Blicke Tosen,
Mich zur Gänze noch verlier'.

In diese Heiler geb ich mich
So gern: entflieh der Welten Krallen.
Wenn Raum, wenn Mensch, wenn Zeit zerbricht
Möcht ich in seine Hände fallen.

(c) Claudia, 2011

Kommentare:

  1. Hach ja...
    hat der ein Glück...
    :-)

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  2. :))

    Welch Narretei, anzunehmen, daß es sich bei den beschriebenen Händen um diejenigen eines gewissen Biologen (gar um die Deinen) handeln könnte... :)

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  3. (ach ja; WER hier das Glück hat, steht übrigens noch zur Diskussion ;) )

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